So viel kosten Kinder - und wie Secondhand die Familienkasse schont

So viel kosten Kinder - und wie Secondhand die Familienkasse schont

Kinder bereichern unser Leben, aber sie bringen auch erhebliche Kosten mit sich. Von der Babyausstattung über tägliche Ausgaben bis hin zu Freizeitaktivitäten und Bildung – Eltern in Österreich und Deutschland müssen Monat für Monat tief in die Tasche greifen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf aktuelle Zahlen zu den Durchschnittsausgaben pro Kind, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Ausgabenkategorien. Anschließend beleuchten wir, wie Secondhand-Optionen – insbesondere bei Kleidung und Ausstattung – helfen können, diese Kosten spürbar zu reduzieren. Abschließend stellen wir Neworn vor, eine Plattform in Österreich, die Eltern den Kauf und Verkauf gebrauchter Kindersachen in einer vertrauenswürdigen Community erleichtert und dabei mit Treuepunkten, Partnerangeboten und Upcycling-Optionen zusätzliche Vorteile bietet.

Durchschnittliche Ausgaben pro Kind nach Altersgruppen

Studien und amtliche Statistiken zeigen, dass die Kosten für ein Kind mit zunehmendem Alter steigen. Während in den ersten Lebensjahren vor allem Windeln, Babynahrung und Betreuung ins Gewicht fallen, werden später Freizeit, Hobby, Technik und Bildung größere Posten.

Österreich (Schätzung 2021, Zwei-Erwachsenen-Haushalt) – pro Kind und Monat im Schnitt:

  • Baby (0–5 Jahre): ca. 308 €
  • Kleinkind (6–9 Jahre): ca. 395 €
  • Volksschulkind (10–14 Jahre): ca. 483 €
  • Teenager (15–19 Jahre): ca. 615 €
  • Junge Erwachsene (20–24 Jahre): ca. 703 €

Ein durchschnittliches Kind kostet Eltern in Österreich damit rund 100.000 € bis zum 18. Geburtstag.

Deutschland (2018, Paarhaushalt mit einem Kind) – pro Kind und Monat im Schnitt:

  • Baby/Kleinkind (0–6 Jahre): ca. 679 €
  • Schulkind (6–12 Jahre): ca. 786 €
  • Jugendlicher (12–18 Jahre): ca. 953 €

Insgesamt ergeben sich bis zum 18. Lebensjahr etwa 148.000 € an Ausgaben pro Kind (durch Inflation inzwischen noch mehr).

Diese Durchschnittswerte verdeutlichen: Ein Teenager kostet pro Monat deutlich mehr als ein Kleinkind. Gründe sind u.a. höherer Lebensmittelverbrauch und steigende Ausgaben für Freizeit und Kultur im Jugendalter. Gleichzeitig sinken die Pro-Kopf-Kosten mit jedem weiteren Kind etwas, da Kleidung und Möbel weitergegeben werden können.

Alleinerziehende Eltern müssen hingegen anteilig mehr von ihrem Budget für Kinder aufwenden. In Österreich betragen die durchschnittlichen Kinderkosten in Ein-Eltern-Haushalten etwa 493 € im Monat für ein Kleinkind (0–5 J.) und 751 € für ein Kind von 6–9 Jahren – also rund 50–90 % mehr als in Paarhaushalten. Auch in Deutschland liegt der Anteil bei ca. 35 % des Konsums (vs. ~21 % bei Paaren), was etwa 710 € monatlich pro Kind entspricht.

Wofür geben Eltern Geld aus? – Ausgabenkategorien

Die Ausgaben für Kinder lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen. Rund die Hälfte entfällt auf Wohnen, Ernährung und Bekleidung, etwa 15 % auf Freizeit und Kultur.

  • Ernährung: Babynahrung kostet ca. 70–150 € monatlich, später steigen die Ausgaben auf bis zu 275 € bei Teenagern.
  • Wohnen & Ausstattung: Inklusive Strom, Heizung, Möbel etc. ca. 177–190 € pro Monat je nach Alter. Die Baby-Erstausstattung kostet oft 2.000–3.000 €.
  • Bildung & Betreuung: Schule, Hefte, Bücher, Hort oder Kindergartenbeiträge summieren sich auf 150–300 € monatlich. Klassenfahrten oder Skikurse kommen hinzu.
  • Freizeit & Hobbys: Jüngere Kinder ca. 100 €, Teenager ca. 134 € pro Monat. Hobbys wie Musikunterricht oder Sportvereine können zusätzlich 30–100 € kosten.
  • Kleidung: Im Schnitt 50–80 € pro Monat bei Grundschulkindern, bei Teenagern oft 100–150 €.
  • Gesundheit & Pflege: Ca. 30–40 € monatlich, größere Posten wie Zahnspangen extra.

Nicht berücksichtigt sind indirekte Kosten wie Einkommensausfälle durch Karenz oder Teilzeit, die sich über die Jahre stark summieren können.

Secondhand als Sparmöglichkeit

Angesichts der hohen Kosten suchen viele Eltern nach Wegen zu sparen. Besonders effektiv ist Secondhand – vor allem bei Kleidung und Ausstattung:

  • Kleidung: Meist 60–70 % günstiger als Neuware. Eine Baby-Grundgarderobe kostet neu ca. 850 €, gebraucht nur ca. 340 €.
  • Ausstattung & Möbel: Kinderwagen, Hochstühle oder Betten sind gebraucht oft 50–75 % günstiger.
  • Spielzeug & Hobbys: Fahrräder, Musikinstrumente oder Spielzeuge lassen sich gebraucht zum Bruchteil des Neupreises erwerben.

2024 haben über zwei Drittel der Deutschen Secondhand gekauft und dadurch insgesamt mehr als 11 Milliarden Euro eingespart.

Neworn – Secondhand-Kindersachen in einer vertrauenswürdigen Community

Die österreichische Plattform Neworn zeigt, wie modernes Secondhand-Shopping für Kinderartikel funktioniert. 2023 in Wien gegründet, unterstützt sie Eltern beim Kauf und Verkauf von Kinderkleidung und -zubehör.

  • Einfache App & sichere Community: Über die App können Inserate eingestellt oder Artikel gesucht werden. Zahlungen sind abgesichert, die Community umfasst bereits mehrere tausend Eltern.
  • Treuepunkte & Partnerangebote: Für jeden Kauf oder Verkauf gibt es Punkte, die bei nachhaltigen Partnerfirmen eingelöst werden können.
  • Nachhaltigkeit & Upcycling: Jedes verkaufte Stück verlängert den Lebenszyklus, spart CO₂ und Müll. Zusätzlich gibt es Tipps zum kreativen Weiterverwenden oder Spenden.

Neworn ist damit mehr als ein Marktplatz – es ist eine Bewegung für nachhaltigen Konsum in Familien. Eltern sparen Geld, schaffen Platz und schonen gleichzeitig die Umwelt.

Fazit: Kinder sind teuer – aber Secondhand macht vieles leistbarer. Ob Kleidung, Möbel oder Spielzeug: Eltern können hunderte bis tausende Euro sparen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen. Plattformen wie Neworn erleichtern den Zugang zu hochwertigen gebrauchten Artikeln und machen nachhaltiges Familienleben einfacher.

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